#005 Wer wir sind

Du willst wissen, wer Arne und Gergely überhaupt sind? In der fünften Folge des Leadership21-Podcasts stellen sich die beiden vor und erzählen, wie sie ihr Berufsleben verändert haben. Gergely hat Maschinenbau studiert und war für große Unternehmen in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien tätig, bevor er sich entschied, seine Leidenschaft für Kommunikation und Zusammenarbeit als Coach und Trainer einzusetzen. Arne ist Serienunternehmer und war am Aufbau mehrerer Agenturen beteiligt – bis ihm klar wurde: Er hat viel mehr Freude daran, an der Entwicklung von Menschen zu arbeiten, als an der Entwicklung von Unternehmen. Heute tragen beide mit Leadership21 eine positive Führungsphilosophie in die Welt und unterstützen Führungskräfte dabei, mehr Erfolg und Erfüllung in ihr Schaffen zu bringen.

Das Transkript für diese Folge

Arne
Herzlich willkommen zum Leadership21-Podcast. Hallo, Gergely!

Gergely
Hi, Arne!

Arne
Wenn du uns schon in den ersten Folgen zugehört hast, dann fragst du dich vielleicht: Wer sind die beiden denn? Und die Frage wollen wir heute mal auflösen und uns mal vorstellen, damit ihr ein bisschen Kontext habt, wer hier eigentlich regelmäßig zu euch spricht. Bitte fang doch mal an und erzähl mal ein bisschen was über dich.

Gergely
Ja klar, sehr gerne. Also mein Name ist Gergely Galamb und ich arbeite als Coach und als Trainer und gemeinsam mit Arne bauen wir das Leadership21-Programm auf. Bisher bieten wir ein 8-wöchiges Online-Training an und bauen jetzt auch weitere Seminare und Online-Kurse auf. Ich war aber nicht immer Coach und Trainer, denn eigentlich bin ich ursprünglich studierter Maschinenbauer – also ich habe an der TU München Maschinenbau studiert und war total begeistert von der Technik. Also: Wie funktionieren komplexe Systeme? Ich bin dann in der Entwicklung für Lithium-Ionen-Batterien eingestiegen und war in einem Großunternehmen – bei Continental. Und das fand ich total faszinierend. Da arbeitet die Chemie zusammen mit Software und Hardware und Mechanik und Kühlung und sowas. Es war für mich richtig cool, da als Pionier bei so einer neuen Technologie vorne dabei zu sein.

Und dann habe ich nach einiger Zeit zu Bosch gewechselt ins gleiche Themengebiet.
Dort habe ich dann ein Team übernommen für die Systemsicherheit für Lithium-Ionen-Batterien, war danach Gruppenleiter – ebenfalls für das gleiche Thema.
Und irgendwann habe ich mir überlegt: Was an dem, was ich gerade mache (also ich hab das knapp 10 Jahre gemacht zu dem Zeitpunkt), mache ich denn wirklich gerne?

Und das, was ich wirklich gerne gemacht habe, das war in Kommunikation mit Mitarbeitern und Kollegen zu gehen, also Mitarbeitergespräche zu führen, zu gucken: Wie ist es möglich, eine positive Zusammenarbeitsatmosphäre zu erschaffen? An einigen Stellen ist mir das gut gelungen. An einigen Stellen ist mir das nicht gelungen, aber ich fand es insgesamt total interessant. Wie funktioniert das denn eigentlich?

Und das war für mich der Anlass, dass ich gesagt habe: In welchem Bereich kann ich das noch viel mehr machen? Und das war genau der Bereich Training beziehungsweise Coaching, also ein Trainingskonzept zu entwickeln, um Führungskräfte und Mitarbeiter zu empowern, in einer positiven Atmosphäre und in einer ergebnisorientierten, wertschätzenden Atmosphäre miteinander zusammenzuarbeiten. Und habe dann deswegen erstmal Bosch intern gewechselt. Und war dort dann Organisationsentwickler und Führungskräfte-Coach und -Trainer.

Ja, genau. Und jetzt? Seit dem 1.1.2022, also seit etwas über einen Monat, bin ich selbstständiger Coach und Trainer und biete weiterhin Führungskräfte-Seminare bei und für Bosch an und gemeinsam mit Arne Leadership21.

Arne
Genau. Und mein Name ist Arne Stoschek, ich bin 44 Jahre alt und bin Unternehmer. Ich hab vor 12 oder 13 Jahren angefangen, meine erste Agentur zu gründen und habe zwei Online-Marketing-Agenturen aufgebaut und gegründet – eine in Bochum, eine in Berlin. Und die Bochumer Agentur hatte irgendwann so 35 Mitarbeiter. Dann haben wir die verkauft in so einem Buy and Build Prozess an Private Equity Unternehmen. Und da habe ich auch meine ersten Führungserfahrungen gesammelt und zwar total "Hands on" und "Learning by doing", wie man so schön sagt, und ehrlicherweise auch noch nicht besonders reflektiert. An der Agentur in Berlin bin ich heute noch beteiligt. Die hat. Wir haben ein Mitgründer und Management-Team aufgebaut.

Und dann bin ich 2006 in Hamburg bei einer Digital-Beratung eingestiegen und habe die als Geschäftsführer bis 2019 mit aufgebaut. Als ich dort eingestiegen bin, waren wir – glaube ich – 10-12 Leute. Mittlerweile sind es über 130 Leute. Und die habe ich als Geschäftsführer verlassen, als ich für mich erkannt habe, dass ich (und wir waren ziemlich erfolgreich mit dem, was wir da gemacht haben) dass es mich nicht so richtig glücklich gemacht hat. Und ich habe mir dann die Frage gestellt: Was ist denn das, was mir fehlt oder was mich glücklich macht? Und dann habe ich erkannt, dass ich mehr oder viel lieber mit und an Menschen und deren Weiterentwicklung arbeiten möchte, als an der Entwicklung von Unternehmen, was in der Beratung eigentlich so der tägliche Scope ist.

Und dieser Gedanke, der war mir gar nicht so neu, sondern ich habe schon vor 10-12 Jahren auch parallel zu der Gründung oder nach den ersten paar Jahren angefangen, Seminare zu besuchen und Ausbildungen zu machen. Ich hab mich irgendwie mit NLP beschäftigt und mit gewaltfreier Kommunikation und dann irgendwann mal eine Kommunikationsausbildung noch gemacht. Und dann später auch eine Coaching- und eine Trainerausbildung, wobei ich dann auch Gergely kennengelernt habe. Und habe in dem Bereich natürlich auch viel gelesen und hatte immer so diesen impliziten Wunsch, das auch beruflich zu machen und zu nutzen – hatte aber noch gar keine so richtige Idee und Gergely und ich haben dann während meiner Coaching- und Trainerausbildung, wo du schon als Supervisor unterwegs warst, und wenn wir dort Übungen hatten, dann haben wir das hinterher zum Beispiel mit dir reflektiert und wir saßen abends im Restaurant zusammen und hatten beide irgendein Buch über positive Leadership gelesen.

Und haben uns dann ausgetauscht über diese Erfahrungen, was in so StartUp-Unternehmen, die ich von innen gesehen hatte, gut funktioniert und was du in den größeren Unternehmen gesehen hast, was da funktioniert, und haben dann gesagt: Das müsste man doch eigentlich mal zusammenbringen und verdichten und mit dieser Philosophie, die wir irgendwie für funktional halten, unterfüttern, untermauern und da was draus machen. Und das ist schon – glaube ich – 3 Jahre her, dass wir damals da zusammensaßen und daraus ist dann irgendwann unsere Führungsphilosophie Leadership21 geworden. Und damit sind wir jetzt am Start und wie du schon eingangs gesagt hast, bieten wir das in Form von Online-Trainings, Vor-Ort-Seminaren und bald auch in Video-Trainings an.

Gergely
Genau und uns geht es darum, dass es wirklich eine Führungsphilosophie ist. Also es ist nicht die Wahrheit und wir sagen dir: So und so musst du das machen. Sondern uns geht es eher darum: Wie ticken eigentlich Menschen? Oder welche Fragen können sich Menschen stellen, um sich selbst auf die Schliche zu kommen? Also um selbst etwas über sich zu erfahren und aus diesem Aha-Moment heraus beim nächsten Mal anders zu agieren oder schneller die eigenen Ziele zu erreichen.

Arne
Und wenn du das spannend findest, was wir so erzählen, dann abonniere uns doch einfach. Wie das geht weißt du, egal, auf welcher Plattform du diesen Podcast hörst, und dann verpasst du die Ausgaben nicht und kannst uns weiterhin folgen. Und uns interessieren natürlich auch brennend eure Fragen. Also folgt uns auf LinkedIn: Ihr findet in den Show-Notes unsere beiden Profile. Schreibt uns einfach auf LinkedIn eine Nachricht oder wenn ihr eine Frage habt zu diesen Führungsthemen, die wir hier besprechen, dann schreibt uns die auch gerne – und dann greifen wir sie auch gerne auf und besprechen die hier im Podcast. Genau, ja und dann sind wir fertig. Dann haben wir uns heute vorgestellt. Bis bald, ciao!

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